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Wolfgang Krämer

Herr Wolfgang Krämer

Liebe Overather,

ich möchte mich zunächst einmal bei allen bedanken, die uns bei der Kommunalwahl 2009 unterstützt haben und für mich und die BFO gestimmt haben. Es war ein überwältigendes Ergebnis von 13 % in unseren Wahlkreisen und wir sind uns sicher, wenn wir alle Wahlkreise hätten besetzen können, wären wir nun mit 7 Stadträten in Overath vertreten. Für den Stadtrat zu kandidieren ist eine ehrenvolle und anspruchsvolle Aufgabe, die auch, gerade für die BFO, viel Engagement und Mut, auch gegen die großen anzutreten, erfordert. In der kurzen Gründungsphase der BFO fanden sich von den BFO-Mitgliedern 5 Overather Bürger bereit, diesen Kampf anzutreten.

Gerade in den letzten Tagen und Wochen stossen nun sehr viele Overather zu uns. Das tut gut, ist aber für die Wahl 2009 leider zu spät. Nochmal passiert uns das nicht. Ich wünsche mir, daß sich in der kommenden Zeit noch viele engagierte und motivierte Bürgerinnen und Bürger finden, die uns nicht nur wählen, sondern sich auch aktiv für das Stadtgeschehen und der BFO involvieren. Wenn Sie also unserer Ansicht sind, und etwas an der heutigen Politik in unserer Stadt verändern wollen, dann werden Sie Mitglied und unterstützen Sie uns!

Ich möchte mich auch weiterhin an dieser Stelle für Ihr Interesse und Ihren Besuch auf unserer Homepage bedanken und mit ein paar kurzen Worten nochmals mitteilen, worum es mir und uns bei der "BFO, Bürger für Overath" geht.

In den Gesprächen, die ich in Overath führe, spürt man allseits die Unzufrieden-heit mit der heutigen Stadtpolitik. Zu hohe Ausgaben, Alleingänge der CDU, der Stadtrat umgeht ihre Auskunftspflicht, fehlende Kooperationsbereitschaft der CDU in Sachthemen und noch vieles mehr. Vieles ist darauf zurückzuführen, daß die CDU mit der absoluten Mehrheit im Stadtrat regiert hat. Sie hatte es nicht nötig, Kompromisse zu schliessen und setzte sich durch, wo sie wollte. Nun kann die CDU dies nicht mehr im Alleingang und bemüht sich um die FDP als festen Koalitionspartner um dort weiterzumachen, wo die Wähler ganz offenkundig gesagt haben (mit nur 40 % der Stimmen), daß sie dies nicht mehr wollen.

Diese Situation tut der Stadt Overath nicht gut und ist besorgniserregend. Demokratische Mitbestimmung, Mitgestaltung und Transparenz leiden im erheblichen Maße. Und es muss sich etwas ändern. Das ist der Tenor, den man in Overath vernehmen kann. Und das ist auch meine persönliche Meinung.

Gaststätten-, Kiosk- und Ladenbesitzer, Bauherren, und andere Gewerbetreibende teilen mir mit, daß auch sie eine Änderung im Stadtrat als dringend notwendig erachten. Aber öffentlich würde es niemand bestätigen, weil sie alle befürchten, daß sie Kunden verlieren, oder ihr Bauantrag abgelehnt würde. Dies ist wirklich beängstigend und muss ein Ende finden. Es ist für unsere Gesellschaft nicht gut.

Etwas ganz anderes ist die Ausgabenpolitik in Overath. Die Ausgaben der Stadt, insbesondere für Immobilien und Bauvorhaben öffentlicher Einrichtungen, sind immens. Der Presse in jüngster Vergangenheit konnte man entnehmen, dass hier einiges im argen ist. Dies muss sich ändern! Ich möchte dafür Sorge tragen, dass Sie als Overather Bürger mehr Klarheit und Mitgestaltungs-möglichkeiten bei öffentlichen Ausgaben haben.

Badino, Bauhof, Mensa, Schulen, Gewerbegebiete, Stadtwerke, Ferrenberg, die Baustelle in Vilkerath, Doppelturnhalle, Kunstrasenplätze, Umzug der Feuerwehr, etc, allesamt Themen, die sich anders gestalten lassen, demokratischer, transparenter aber vor allem viel näher am Bedarf der Bürger! Die Vernachlässigung der Kernaufgaben einer Stadt, wie Strassen, Schulen, Spielplätze und öffentliche Einrichtungen ist symptomatisch für die heutige Stadtpolitik.

Weitere Themen, so z.B. das Heiligenhauser Pfarrhaus, die Ortsumgehung Overath, Gewerbegebiete und neue Wohngebiete, die Nichterhöhung der Wassergebühren, die Senkung der Abfallgebühren sind ebenfalls alle noch anzupacken, und zwar im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten und nicht über unsere Verhältnisse!

Dies möchte ich gerne mit Ihnen zusammen tun. Lassen Sie uns die Probleme gemeinsam lösen!

Ihr
Wolfgang Krämer
Blindennaaf 66
51491 Overath

Tel.:02206/912 443
E-Mail: W.Kraemer@bfo-overath.de

 
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© BFO, Bürger für Overath, 2008